Sicherheitsrollladen

sichersicherWill man sich gegen Täter schüt­zen, die mit einer gewis­sen Ziel­stre­big­keit und Beharr­lich­keit vor­ge­hen, etwa weil sie in dem jewei­li­gen Objekt loh­nen­de Beu­te erwar­ten, dann reicht ein Abschluss der unters­ten Sicher­heits­stu­fe nicht mehr aus. Sol­che Täter neh­men näm­li­ch nach den Erfah­run­gen der Kri­mi­nal­po­li­zei auch einen höhe­ren Zeit­auf­wand, eine höhe­re Geräusch­ent­wick­lung und damit ein grö­ße­res Ent­de­ckungs­ri­si­ko auf sich.
Um sich hier­ge­gen zu schüt­zen, muss eine Roll­la­den­an­la­ge einen ent­spre­chend höhe­ren Wider­stand bie­ten. Dabei wer­den erhöh­te Anfor­de­run­gen an die Sta­bi­li­tät der Anla­ge gestellt:

  • Mate­ri­al­art und Mate­ri­al­di­cke des Roll­pan­zers
  • Beschaf­fen­heit und Stand­fes­tig­keit des Schluss­ta­bes
  • Beschaf­fen­heit und Tie­fe der seit­li­chen Füh­run­gen
  • Wir­kungs­wei­se und Sta­bi­li­tät und Hoch­schie­be­sper­re
  • Lage­rung und Wel­le mit selbst­hem­men­dem Antrieb
  • Sta­bi­li­tät und Unzu­gäng­lich­keit der Roll­raum­ver­klei­dung

Eine Bewer­tung der effek­ti­ven Wider­stands­fä­hig­keit kann nur auf­grund einer Prü­fung an einer kom­plet­ten Roll­la­den­an­la­ge (ein­schließ­li­ch Füh­rungs­schie­nen, Hoch­schie­be­sper­ren und Roll­raum­ver­klei­dung) vor­ge­nom­men wer­den.